zur Startseite         Ein Segelschiff ohne Krängung

 

Viele Segler wünschen sich ein Segelschiff, das möglichst schnell unterwegs ist. Andere  wünschen ein Schiff, das möglichst senkrecht, also mit möglichst wenig Krängung fahren kann. Wieder andere wollen möglichst beides.

Allerdings kann man sich eigentlich kaum vorstellen, wie das funktionieren soll. Die Erfüllung beider Wünsche gleichzeitig klingt nach Quadratur des Kreises, die ja bekanntlich unmöglich ist.

Bis heute gibt es eine ganze Reihe Ansätze, die beiden obigen Wünsche als Kompromisslösung zu erfüllen, wobei je nach Vorliebe der eine oder der andere Wunsch stärker berücksichtigt wird. Immer aber haben die bisher praktizierten Lösungen etwas mit einem schweren Kiel zu tun. Jeder hat schon lange und schwere Kiele mit und ohne Kielbomben oder sogar Schwenkkiele als Lösungsansätze gesehen oder zumindest davon gehört.

Die Krängung in den Griff zu bekommen, ist ja auch nicht nur oder in erster Linie eine Frage des Wohlbefindens beim Segeln. Die Krängung begrenzt ganz entscheidend die maximal mögliche Segelgeschwindigkeit. Je mehr ein Schiff krängt, umso weniger Segelfläche steht effektiv im Wind. Bei sehr starkem seitlichem Wind muss die Segelfläche zusätzlich reduziert werden, weil das Schiff sonst zu sehr krängt und möglicherweise instabil wird.

Natürlich ist es auch nicht sehr gemütlich, längere Zeit mit viel Krängung zu segeln.

Der Nachteil eines sehr schweren Kiels ist, dass er das Schiff sehr schwer, die Verdrängung groß und das Schiff dadurch langsam macht. Die oben genannten Lösungsansätze helfen auch nur in einer definierten Bandbreite und haben darüber hinaus einige mehr oder minder gravierende Nachteile für Gewicht, Tiefgang und Kosten des Schiffes. Die Nachteile sind umso dramatischer, je grösser die gewünschte Stabilität sein soll.

Auf den nachfolgenden Seiten entwickeln wir eine Konstruktionsidee, die die senkrechte Stabilität eines Segelschiffes dynamisch unterstützt. Die Konstruktion löst das Krängungsproblem von Segelschiffen definitiv. Und das bei Vermeidung der Nachteile, die die oben genannten Lösungsansätze mit sich bringen. Unsere Konstruktion erfüllt beide oben genannten Seglerwünsche gleichzeitig und nicht als Kompromiss.

Doch werfen Sie zunächst einen Blick auf die Kapitel "Der Katamaran: stabil?" und "Das Segelschiff labil?" In diesen Kapiteln werden noch einmal die konstruktionsbedingten Nachteile der klassischen Lösungsansätze beleuchtet.

Das Kapitel "Segelschiff ohne Krängung" stellt unsere Lösung für das Krängungsproblem vor.

Das Kapitel „Segelschiff schnell wie der Wind“ beleuchtet den Geschwindigkeitsvorteil, den unsere Konstruktion für Segelschiffe bietet.

Wer sich davon überzeugen will, dass unsere Lösung wirklich funktioniert, wird wohl nicht daran vorbeikommen, die physikalischen Ausführungen des Kapitels "Der Beweis" nachzuvollziehen.

 

Wir freuen uns jedenfalls auf ein feed back des interessierten Lesers.